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5000 Jahre Glasgeschichte 

Das Europäische Flakon-Glasmuseum entführt seine Besucher auf eine Reise durch 5000 Jahre Glasgeschichte. Die Reise beginnt in Ägypten, wo etwa 3000 v. Chr. die künstliche Erzeugung von Glas entdeckt worden sein soll. Auf Tontafeln überlieferte Rezepturen der Glasherstellung datieren auf ca. 1700 v.Chr. und wurden in Mesopotamien, dem heutigen Gebiet des Irak, niedergeschrieben - und dann wiedergefunden. Der Besucher findet im Europäischen Flakonglasmuseum neben hunderten von Glasexponaten und einigen Werkzeugen viele Informationen rund ums Glas sowie die Berufe in den Glashütten früher und heute vor, sowohl in gedruckter Form als auch in multimedialer Darstellung. So kann die Welt des Glases in wunderschönen Farben und Formen mit einer faszinierenden Ausstrahlung erlebt werden.
  

Glashöhle 3

 
Glasherstellung im Frankenwald

Die Glasherstellung im Frankenwald blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits 1661 kamen Glasmacher aus Thüringen und gründeten die erste Kleintettauer Dorfglashütte. Am Hafenofen wie einst, als das Glas noch mit Lungenkraft der Glasmacher sowie am Halbautomaten aufgeblasen wurde, der in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts die Glasmacherpfeife abgelöst hat, werden Vorführungen geboten. Neben der Flakonproduktion und deren Veredelung ist ein weiteres Thema der Ausstellung die Duftherstellung. Ein ganzer Raum widmet sich diesem Thema. In einer Glashöhle - nicht nur für Kinder -, vermitteln Experimente und Glasinszenierungen haptische, visuelle und verzaubernde Erlebnisse. Das museale Angebot wird ergänzt durch einen über 20 Quadratmeter großen Ausstellungsraum mit entsprechenden Wechselausstellungen.

 
Förderer und Sponsoren -
Der Glasbewahrerverein

Förderer Glasmuseum

Die Idee, ein Glasmuseum zu errichten, wurde bereits Anfang der 80er-Jahre geboren. Allerdings erwies sich die Realisierung damals noch als relativ schwierig, vor allem was den Standort betraf. Nach der Grenzöffnung ergab sich dann eine neue Situation, die nicht unbedingt positiver aussah: Nachdem es bereits im nahe gelegenen thüringischen Lauscha ein Glasmuseum gab, musste eine völlig andere Konzeption entwickelt werden. Als Schwerpunkt kristallisierte sich das Thema „Flakon“ heraus. Die Betreiber, und zwar der Glasbewahrerverein am Rennsteig, haben damit den richtigen Weg gefunden, diesen tausende Jahre alten Werkstoff im „Europäischen Flakonglasmuseum am Rennsteig“ einer breiten Öffentlichkeit mit anderen Gewichtungen zu präsentieren. Der im Jahre 2007 gegründete Glasbewahrer-Verein zählt mittlerweile bereits weit über 250 Anhänger – auch aus dem europäischen Ausland. Der Verein möchte anhand des Flakon-Glasmuseums die Geschichte der fast 350-jährigen Glasmacher-Tradition im Frankenwald auf lebendige Art und Weise darstellen und vermitteln. Somit soll das Interesse für die Glasgeschichte und die aktuelle Glasindustrie mit ihren Berufen bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen gestärkt werden. Auf lange Sicht möchte der Glasbewahrer-Verein zusammen mit anderen Vereinen und Industrieverbänden wie z.B. „Handwerk und Kultur erleben“ den Bekanntheitsgrad der Rennsteigregion steigern.
 

Glashöhle

 
 

Weihnachten 2016:
Möchten Sie dem gemütlichen Beisammensein zu den Festtagen entfliehen oder zeitnah überflüssige Pfunde los werden? Wie wäre es dann mit einem Besuch im Europäischen Flakonglasmuseum?

Die Öffnungszeiten für eine konkrete Planung oder einen Spontanbesuch finden Sie nachfolgend:

24.12.2016, 10:00 - 13:00 Uhr
25.12.2016, geschlossen
26.12.2016, geschlossen
31.12.2016, 10:00 - 13:00 Uhr
01.01.2017, geschlossen
06.01.2017, 8:00 - 17:00 Uhr
Für die dazwischen liegenden Werktage gelten die üblichen Öffnungszeiten von

Montag bis Freitag, 8:00 - 17:00 Uhr, mit letztem Einlass um 16:00 Uhr
Samstag den 07.01.2017, 10:00 - 16:00 Uhr, mit Glasmachervorführung von 12:00 - 15:00 Uhr, mit letztem Einlass um 15:00 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen angenehmen und spannenden Aufenthalt im Reich des gläsernen Flakons!

Natürlich können Sie ein gemütliches Beisammensein auch gerne in Glascafé genießen:

Die Öffnungszeiten des Glascafés lauten wie folgt:

Glascafé:

24.12. 10:00 -12:00 Uhr

25.12. geschlossen

26.12. geschlossen

31.12. geschlossen

1.1. geschlossen

6.1. geschlossen

7.1. 10:00 – 16:00 Uhr



Öffnungszeiten: (außerhalb der Feiertage)
Montag bis Freitag jeweils 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr
(letzter Einlass 16:00 Uhr)
Samstag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
(letzter Einlass 15:00 Uhr)

Jeden ersten Samstag im Monat finden von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr Halbautomaten Vorführungen am Glasofen statt. An Sonn- und Feiertagen nur für vorangemeldete Gruppen ab 10 Personen bzw. für mind. 30 Euro Unkostenbeitrag.

Behindertengerechter Zu- und Durchgang.
Parkplätze auch für Busse vorhanden.


Eintrittspreise:
Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt
Schüler (6-16 Jahre): 3,00 Euro (Grundführung 1 Stunde)
Schüler (6-16 Jahre): 4,00 Euro (Erweiterte Führung 1,5 bis 2 Stunden)
Jugendliche, Studenten und Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis: 3,50 Euro (Grundführung 1 Stunde)
Jugendliche, Studenten und Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis: 4,50 Euro (Erweiterte Führung 1,5 bis 2 Stunden)
Erwachsene: 4,00 Euro (Grundführung 1 Stunde)
Erwachsene: 5,00 Euro (Erweiterte Führung 1,5 bis 2 Stunden)

Die Eintrittspreise der erweiterten Führungen verstehen sich gleichzeitig als Eintrittspreise für den Einzelbesucher.
Jeweils zusätzlich 2,00 Euro pro Person für Halbautomaten-Vorführung ( Zeitbedarf zusätzlich ca. 20 min.)


Es gibt zwar keine reduzierten Guppeneintrittspreise, dafür erhalten Sie aber eine kostenlose Führung durch die Museumsräume in angemessener Gruppengröße ( ab 10 Personen) bei mindestens drei Arbeitstagen Anmeldevorlauf. Zeitbedarf mindestens 1 Stunde.

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